WDR-Radiobeitrag „Missbrauch – wenn Hilfe (zu) weit weg ist“ greift Kampagne auf

17.07.2019

Warum hängt Hilfe bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder in vielen Fällen vom Zufall ab? Welche Folgen hat es, wenn Betroffene keine fachkundige Unterstützung finden? Wie lässt sich die Lage verbessern? Und wofür setzt sich die Kampagne #100ProzentfürBeratung ein?

In diesem Radiobeitrag geht es um die Versorgungslage für Menschen mit Gewalterfahrungen und Deutschland. Lange Wege, viele Lücken und fehlende Angebote bauen große Hürden auf. Betroffene, aber auch Angehörige und Fachkräfte finden nicht den Weg in die Beratungsstelle. Tamara Luding und Lisa Monz von der BKSF haben Interviews für den Radiobeitrag gegeben: „Es ist ein Problem des Feldes, dass die Verantwortlichkeiten zwischen Bund und Ländern und Kommunen einfach immer wieder hin und her geschoben werden statt sich darauf zu fokussieren, wie man gemeinsam auf den verschiedenen Ebenen des föderalen Systems verbindliche und langfristige Lösungen schafft.“ Auch darauf reagiere die Kampagne 100 Prozent für Beratung, welche die BKSF letztes Jahr ins Leben gerufen hat.

Radiobeitrag „Missbrauch – Wenn Hilfe (zu) weit weg ist“ bei WDR5 in der Sendung ,Neugier genügt‘ vom 17.07.2019.